FDP-Fraktion setzt Kurs für einfacheres und günstigeres Bauen in Neustadt fort
Neustadt. Bereits im Februar 2026 hat die FDP-Fraktion den „BauTurbo“ erstmals in die politische Debatte im Neustädter Rat eingebracht. Jetzt hat der Rat auf Beschlussgrundlage der Stadtverwaltung und eines gemeinsamen Änderungsantrags von CDU, Grünen, UWG und FDP den Weg dafür freigemacht. In geeigneten Fällen kann der Wohnungsbau damit ohne die langwierige Aufstellung oder Änderung eines Bebauungsplans ermöglicht werden. Das bedeutet weniger Bürokratie, kürzereWartezeiten sowie günstigerer neuer Wohnraum.
„Ich freue mich, dass wir gemeinsam einen parteiübergreifenden Kompromissgefunden haben, auch wenn die SPD leider die Zusammenarbeit nicht aktiv gesucht hat. Wir müssen aber auch selbstkritisch sein: Wir haben die Debatte bereits im Februar angestoßen und trotzdem hat die finale politische Entscheidung wieder über Monate angedauert. In der Entscheidungsfindung muss die Politik insgesamt schneller werden.“, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzender Edward-Philipp Pieper.
Für die FDP-Fraktion ist der „BauTurbo“ nur der nächste Schritt gewesen, um das Bauen in Neustadt schrittweise zu entbürokratisieren und es wieder günstiger zu ermöglichen. Bereits 2023 hatte die FDP-Fraktion beantragt, die kommunale Verpflichtung eines KfW-40-Standards in Neustädter Neubaugebieten wieder abzuschaffen, da hiermit Bauherren mit etwa 20% Mehrkosten bei einem Neubau durch kommunale Bürokratie belastet wurden. Auch bei diesem Antrag folgte der Rat inhaltlich dieser Initiative.