Positionspapier zum Veranstaltungszentrum Leinepark

1. Ausgangslage

Das Veranstaltungszentrum Leinepark (VZL) steht vor einer ungewissen Zukunft. Die Stadtverwaltung hat kürzlich Sanierungskosten von rund 12,8 Millionen Euro für den 1970er-Jahre-Bau beziffert. Ein Abriss würde etwa 1,4 Millionen Euro kosten, während ein Neubau mit 16,5 Millionen Euro zu Buche schlagen würde.

2. Unsere Haltung

Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Neustadt am Rübenberge begrüßt das Engagement der Initiative zur Rettung des VZL ausdrücklich. Der von einem achtköpfigen Arbeitskreis, bestehend aus Vertretern der Altrewa-Bürgerstiftung, Gemeinwohlökonomie (GWÖ), dem Kulturnetzwerk und dem NABU, entwickelte Vorschlag, das VZL als Bürgerzentrum oder Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen, zeigt das Potenzial des Gebäudes für die Stadtgemeinschaft auf.

3. Unsere Erwartungen

Wir erhoffen uns, dass durch die Initiative neue Nutzungsmöglichkeiten für das VZL ins Gespräch kommen, die zu einer höheren Auslastung und damit zu gesteigerten Einnahmen führen. Die Einbindung von Vereinen, Kulturinitiativen und sozialen Einrichtungen kann das VZL zu einem lebendigen Zentrum des städtischen Lebens machen.

4. Finanzielle Realitäten

Ohne ein entsprechendes Ertragsaufkommen und Fördermöglichkeiten für notwendige Sanierungsmaßnahmen ist ein Fortbestehen des VZL derzeit unrealistisch. Derzeit stehen die Optionen Verkauf oder Abriss im Raum, welche wir jedoch als letzte Mittel betrachten.

5. Handlungsbedarf

Wir hoffen auf eine zeitnahe Entscheidung bezüglich der Zukunft des VZL, da der aktuelle Zustand des Gebäudes nicht nur kostenintensiv ist, sondern auch eine ungenutzte Chance für die Stadtentwicklung darstellt.